Ausstellungsrundgang «Virtual Beauty» am 21.07.2024 fällt aus (˚ ˃̣̣̥⌓˂̣̣̥ ) ( *ˊᵕˋ* ) Mi & Fr: 12:00-18:00; Do: 12:00-20:00; Sa & So: 12:00-17:00 ( *ˊᵕˋ* ) Ab sofort: Neue Öffnungszeiten (ᵔ◡ᵔ)
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Projekte

Das HEK bietet in seinem Programm auch wiederkehrende oder permanente Projekte, die hier präsentiert werden, wie zum Beispiel die Pax Art Awards, Preise für Medienkunst in der Schweiz, die in Zusammenarbeit mit der Art Foundation Pax seit 2018 jährlich vergeben werden oder auch die 2020 gestarteten Online-Aktivitäten der HEK Net Works, Auftragsarbeiten, die meist auf den Social Media Kanälen oder auf der Webseite des HEK stattfinden. Ausserdem können Sie die Kunst-am-Bau Projekte rund um das HEK entdecken.

Zu den bereits abgeschlossenen Reihen gehören die net_based awards, die in Kooperation mit der Kunstzeitschrift Kunstbulletin von 2016 bis 2018 als Auszeichnungen für künstlerische Projekte im Internet vergeben wurden. Ebenfalls abgeschlossen ist die Serie Net Encounters, die 2021 Online in Form vonPerformances oder Transkationen einen Austausch und ein Miteinander von Künstler:innen und Publikum ermöglichten, als dies während der Pandemie vor Ort im HEK nicht möglich war.
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Pax Art Awards

Pax Art Awards 2020
Peter Kappeler bei der Pax Art Awards Verleihung 2020, Foto: Ivana Kresic

Seit 2018 werden in Kooperation mit der Art Foundation Pax die Pax Art Awards vergeben. Mit den Kunstpreisen wird eine medienspezifische Praxis von Schweizer Künstler:innen geehrt und gefördert, deren Werke Medientechnologien nutzen beziehungsweise deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Menschen reflektieren.

Vergeben werden jährlich drei Preise. Ein Hauptpreis in Höhe von CHF 30‘000 wird an etablierte Künstler:innen oder Künstlergruppen vergeben, welche die Schweizer Medienkunstszene in den letzten Jahren geprägt haben und auch in Zukunft beeinflussen werden. Zwei weitere Preise gehen an junge, aufstrebende Medienkunstschaffende, deren Arbeit damit unterstützt wird. Die Preisgelder setzen sich aus einer Produktionsförderung und dem Ankauf eines Werks für die Art Foundation Pax zusammen. Im Folgejahr wird den Preisträger:innen im HEK eine Ausstellung gewidmet, in der neue Arbeiten und auch die für die Sammlung der Art Foundation Pax erworbenen Werke präsentiert werden.

Künstler:innen können sich nicht aktiv auf die Preise bewerben, sondern werden von einer Jury aus mehreren wechselnden Expert:innen nominiert und ausgewählt.

Aktuell gehören der Jury an:

Stefanie Marlene Wenger, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Bern
Carmen Weisskopf, Künstlerin, Zürich / Berlin
Luc Meier, Direktor LaBecque Résidence d’artistes, La Tour-de-Peilz
Sabine Himmelsbach, Direktorin HEK (Haus der Elektronischen Künste), Basel

Beisitz und Stimmrecht haben ebenfalls die Stiftungsräte der Art Foundation Pax:

Nicolas C. Bopp, Präsident Stiftungsrat Art Foundation Pax, Basel
Fausto De Lorenzo, De Lorenzo Art and Museum Management & Consulting GmbH, Basel

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HEK Net Works

HEK Net Work Iocose
IOCOSE, Moving Tasks Forward, 2020

Im März 2020 startete das HEK die Projektreihe HEK Net Works, für die Künstler:innen eingeladen werden, eigens für die digitalen Kanäle des HEK netzbasierte Projekte zu realisieren. Sie sollen den digitalen Raum auf die Art und Weise besetzen, die ihrer künstlerischen Praxis entspricht

Die Reihe begann während des Covid 19 bedingten ersten Lockdowns im März 2020 im Wochenrhythmus und wurde seit dem Sommer 2020 mit einem monatlichen Beitrag fortgesetzt.

Die Pandemie bedingte Schliessung von Museen weltweit schwächte die ohnehin prekäre Situation von Künstler:innen, die über kein regelmässiges Einkommen verfügen. Mit dieser Initiative unterstützte das HEK die Arbeit von Künstler:innen, die netzbasierte Projekte schaffen. Mittlerweile hat sich die Reihe als fester Bestandteil der Online Aktivitäten des HeK etabliert.

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Net Encounters

Mit der Projektreihe Net Encounters ermöglichte das HEK durch Online-Auftragswerke neue Formate des direkten Austauschs zwischen Künstler:innen und Publikum im Netz. Im Fokus stand ein Aufbau innovativer Beziehungen zwischen Künstler:innen und Publikum während der Pandemie, basierend auf Wissen und KnowHow, das die Künstler:innen vermittelten und anboten.

In der Pandemie mit den strengen Regeln des Social Distancing wurde das Internet noch mehr als bisher zum wichtigen und oftmals einzigen Medium der Vernetzung. Die netzbasierte Kunst erhielt wieder vermehrt Aufmerksamkeit. Mit Net Encounters lud das HEK Künstler:innen ein, mittels Micro-Performances oder Transkationen neue Formen des Miteinanders zu ermöglichen – über Distanz hinweg. Damit sollten auch neue Beziehungen zwischen Publikum und Künstler:innen initiiert werden, während das HEK die Rolle eines Vermittlers einnimmt. Begegnungen fanden anhand von Werken oder als Wissenstransfer statt.

Bei den Micro-Performances stand die Begegnung mit einem künstlerischen Werk im Vordergrund. Micro-Performances konnten Live-Performances an analogen Orten sein, die über digitale Tools zugänglich gemacht werden, oder Online-Performances, die auf dem Bildschirm erlebt wurden. Im Vordergrund stand das Live-Erlebnis eines Werks. Bei den Transaktionen fand die Begegnung im Rahmen eines inhaltlichen Austauschs statt.

Der Fokus des Programms lag auf dem Experimentieren mit neuen Formaten des direkten Austauschs. Künstler:innen werfen einen kritischen Blick auf die Welt, der uns oft Bekanntes aus einer neuen Perspektive sehen lässt. Lassen wir uns wieder von Künstler:innen inspirieren und herausfordern!

Die Reihe Net Encounters fand von Januar bis Juni 2021 statt. Jeden Monat wurde ein neues Projekt präsentiert. Beteiligte Künstler:innen waren: Andreas Gysin & Sidi Vanetti, Rita Hajj, Lauren Huret, Till Langschied, Ceylan Oztruk, und Sarina Scheidegger.

Net Encounters wurde grosszügig unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

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net_based award

Olia Lialina, Self-Portrait, 2018
Olia Lialina, Self-Portrait, 2018

Von 2016 bis 2018 wurde der net_based award– ein Preis für netzbasierte Kunst – als Partnerschaft des HEK und des Schweizer Kunstmagazins Kunstbulletin vergeben. Der mit CHF 10’000 dotierte Preis ehrte und förderte eine künstlerische Praxis im Internet. Der Preis lenkte die Aufmerksamkeit auf das Internet als Plattform für künstlerische Aktivitäten und machte innovative, netzbasierte und vom Internet inspirierte Projekte einem breiteren Publikum zugänglich.

Jedes Jahr gingen zahlreiche Bewerbungen für den Preis ein. Eine Jury von Expert:innen wählte jeweils eine Shortlist von zehn Projekten aus, die über die Webseiten des HEK und des Kunstbulletins öffentlich gemacht wurden. Aus dieser Shortlist wählte die Jury die Gewinner:innen des Hauptpreises aus. Jedes Jahr wurde auch ein Publikumspreis vergeben.

Der Preis war mit CHF 10‘000 dotiert und wurde finanziell von der gemeinnützigen Stiftung Symphasis getragen. Diese Förderung beschränkte sich auf drei Jahre.

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Kunst am Bau

Kunst am Bau
H3333333333K, !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo), 2015, Bild: Kathrin Schulthess

Mit dem Bezug des neuen Gebäudes am Freilager-Platz im November 2014 konnten in der Folge mehrere Kunst-am-Bau-Projekte am HEK realisiert werden, die wir hier vorstellen.

Friends of HEK

Friends of HEK Logo by Studio Yukiko

Die Lust am Experimentieren kennzeichnet zeitgenössische Kulturinstitutionen und Museen wie das HEK (Haus der Elektronischen Künste). Willig und aus freien Stücken kämpfen wir uns durch das widerspenstige, wilde und lebenssprühende Dickicht der neuen Technologien, unterstützt von abenteuerlustigen Künstler:innen, Vermittler:innen und Fachexpert:innen. Unser nagelneuer NFT Shop und Formate wie die HEK.editions oder unsere KryptoBrunch-Workshops fungieren als Launchpad, um uns in dieses neue Zeitalter des Experimentierens mit Blockchain-Technologien zu transportieren. Jetzt unternehmen wir den nächsten Schritt und sehen uns dabei in stolzer Vorreiterposition: Als erstes Museum führt das HEK eine tokenisierte Mitgliedschaft ein und konstituiert in diesem Kontext eine hauseigene dezentralisierte autonome Organisation (DAO) mit Namen «Friends of HEK».

SPATIAL AFFAIRS

Das Projekt SPATIAL AFFAIRS. Extended Reality Experiences lädt Künstler:innen oder Choreograf:innen zu einer Residenz in den drei teilnehmenden Kultureinrichtungen ein, um Prototypen für Aufführungen im physischen Raum zu entwickeln, die Körper, Raum und Technologie auf synergetische Weise miteinander verweben, um gemeinschaftliche Erlebnisse zu fördern.

Das Projekt ist ein zweijähriges, gemeinsames Programm zwischen den Kultureinrichtungen HEK (Haus der Elektronischen Künste) in Basel, Schweiz, MAP - Museum of Art & Photography in Bangalore, Indien, Tabakalera International Centre for Contemporary Culture in San Sebastián, Spanien, in Zusammenarbeit mit den technologischen und Forschungspartnern iart, Studio für Medienarchitekturen, und metaLAB (at) Basel, Schweiz, sowie dem Technologieforschungszentrum TEKNIKER in Eibar im Baskenland, Spanien.

Ein wesentlicher Teil des Projekts wird die Unterstützung bei der Erstellung von Prototypen sein, die während der Residenzen in den oben genannten drei Kultureinrichtungen entwickelt werden. Die Künstler:innen für die Residenzen werden durch einen offenen Aufruf ausgewählt. Die Residenzen dauern sechs Wochen und finden zwischen Juni und Juli 2024 statt. Die Dauer der Residenzen wird mit dem Komitee vereinbart und hängt von der Verfügbarkeit der Kultureinrichtungen und ihren Verpflichtungen in Bezug auf ihr Programm ab.

Die Entwicklung der Prototypen basiert entweder auf der neuen XR-Plattform (Extended Reality) AIRE, entwickelt von iart, einer Plattform, die auf einer Spiel-Engine basiert und Standortverfolgung nutzt, um hybride Erlebnisse in Echtzeit zu gestalten, die die Residenzen in Basel und Bangalore unterstützt. Der Technologiepartner TEKNIKER unterstützt Projekte, die Kontexte der Zusammenarbeit zwischen physischen, nicht-menschlichen Akteuren in begrenzten Räumen und den Menschen, die diese Räume ebenfalls bewohnen, erforschen (einschließlich kollaborativer Roboter, maschinelles Sehen, KI, XR).

Während der Residenzen werden die Residenzkünstler an internen und öffentlichen Workshops am Veranstaltungsort teilnehmen, um ihre Arbeit/ihren Prozess der Gruppe sowie lokalen künstlerischen Gemeinschaften zu präsentieren. Die technologische Entwicklung wird ebenfalls geteilt. Teilnehmende Künstler werden gebeten, Präsentationen mit Schwerpunkt auf ihrer Forschung zu halten.

Spatial Affairs wird von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia unterstützt.

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