Ausstellung
28.08.25.10.2026

«Das Leben ist nicht binär. Deshalb zögere ich, dies als ‹lebendig› zu bezeichnen. Es gibt keine eindeutige Grenze – so sehr wir uns das auch wünschen.»— Kate Adamala, Synthetische Biologin

Während drei Monaten wird Casey Reas virtual.hek.ch als ein fernes Atelier bespielen und jede Woche eine neue Skizze für ein Kunstwerk entwickeln. Jeden Freitag schafft er zunächst ein kleines Aquarell, das er anschliessend in eine Partitur für seine Software-Agenten übersetzt, die sich durch eine synthetische Umgebung bewegen. Die Arbeit knüpft an seine Process Series (2004–2010) an und führt deren Auseinandersetzung mit Ökologie und Emergenz in neue Richtungen fort.

Künstler:innen: Casey Reas
Kurator:innen: Sabine Himmelsbach