Während der Art Basel Week präsentiert HEK «En plein air», eine Outdoor-Installation des Künstlers Quayola, in Partnerschaft mit der Tezos Foundation.
Die Installation zeigt Fragmente aus Quayolas fortlaufender Serie Pointillisme. Ein hochpräziser Laserscanner erfasst komplexe und farbintensive Baumformationen, kann deren vielschichtige Geometrien und Farben jedoch nicht vollständig auflösen. Die Arbeit dokumentiert diese Fehler und chromatischen Abweichungen und zieht eine Verbindung zwischen malerischer Geste und neuen Formen maschineller Ausdruckskraft.
Mit «En plein air» bringt Quayola digitale künstlerische Praxis in den öffentlichen Raum. Die Installation macht Fragen nach Autorschaft, Besitz und Bewahrung in einem urbanen Umfeld sichtbar, in dem Code erfahrbar wird und Protokolle neue Formen der Teilhabe eröffnen.
Öffnungszeiten: 15.06.–21.06.2026, 10:00–18:00 Uhr
Reception: Mittwoch, 18. Juni 2026 ab 19:00 Uhr im HEK
Quayola nutzt Technologie als Linse, um Spannungen zwischen scheinbaren Gegensätzen wie dem Realen und Künstlichen, dem Figurativen und Abstrakten sowie dem Alten und Neuen zu untersuchen. In immersiven Installationen, audiovisuellen Performances, Skulpturen und Arbeiten auf Papier verbindet er historische Bildtraditionen mit zeitgenössischer Technologie. Ausgangspunkte seiner Arbeiten sind unter anderem Landschaftsmalerei, klassische Skulptur und Ikonografie, die er mit eigens entwickelter Software neu interpretiert. Seine Werke wurden international in zahlreichen Institutionen und Festivals präsentiert, darunter das V&A Museum in London, die Park Avenue Armory in New York, das National Art Center in Tokio, das Palais de Tokyo in Paris, Ars Electronica in Linz, das Sónar Festival in Barcelona und das Sundance Film Festival. 2013 wurde Quayola mit der Goldenen Nica der Ars Electronica ausgezeichnet.