Das HEK ist Heute geöffnet: 10:00 – 18:00
Vernissage: «Virtual Beauty», 07.06.24, 19:00 ( *ˊᵕˋ* ) Sonderöffnungszeiten während der Art Basel: Mo-So, 10:00-18:00 ( ´ ꒳ ` )
Vernissage: «Virtual Beauty», 07.06.24, 19:00 („• ᴗ •„) Sonderöffnungszeiten während der Art Basel: Mo-So, 10:00-18:00 (.❛ ᴗ ❛.)
Ausstellung
10.06.16.06.2024

In diesem Jahr präsentiert das HEK als Special Guest der Liste drei künstlerische Positionen, die sich mit World- building befassen. Zu sehen sein werden interaktive und immersive Werke von Mélanie Courtinat, Andy Picci und Moritz Piehl.

In den letzten Jahren sind Games zu einem wichtigen Referenzbereich in der zeitgenössischen Kunst geworden. 3D-Sculpting-Software und Game-Engines sind zu selbstverständlichen Werkzeugen für die künstlerische Praxis geworden. Die Strategien des Worldbuilding, wie Storytelling, die Imagination von Charakteren und einer Umgebung für alternative Welten, haben in der Diskussion um das Metaverse an Bedeutung gewonnen.

Wie wir diese Räume zukünftig gestalten und wie wir uns darin bewegen, wird eine immer dringlichere Frage. Die drei ausgestellten Künstler:innen präsentieren uns eine Vielzahl von fantasievollen Lösungen, wie wir diese digitalen Landschaften bewohnen können. Ten Lands (2021) von Mélanie Courtinat ist ein Walking-Simulator-Videospiel, das zehn unglaublich atmosphärische, immersive Landschaften zum Erkunden bietet. Cloud 3.0 (2023) von Andy Picci ist ein Ausstellungsraum, ein Atelier und ein virtuelles Zuhause, das der Künstler im Metaverse Spatial gebaut hat und in das die Besuchenden mit einem VR-Headset eintauchen können. In seiner Installation An Image of Love (2021) mischt Moritz Piehl Reality-TV und soziale Medien zu neuen physischen Landschaften und hinterfragt, wie Online-Lebensstile den physischen Raum formen.

Mélanie Courtinat

In Paris, geboren und wohnhaft, ist Mélanie Courtinat eine preisgekrönte Art-Direktorin und Künstlerin, die Videospiele als ein zentrales Medium betrachtet. Ihr Werk erkundet deren immersive Eigenschaften und erweitert die Grenzen digitaler Welten. Sie schafft CGI-Bilder und Filme, interaktive Erlebnisse und wagt sich in virtuelle und erweiterte Realitäten, allesamt mit fortschrittlichen digitalen Werkzeugen erstellt.

Andy Picci

Andy Picci, ein Schweizer Künstler mit Wohnsitzen in Lausanne und Paris, erwarb einen Masterabschluss in Bildenden Künsten an der Central Saint Martins, London. Zunächst studierte er Fotografie an der ECAL in Lausanne und Visuelle Kommunikation an der ESAM in Paris. Seine Kunst untersucht die Konstruktion von Identität im Zeitalter sozialer Medien und bietet eine träumerische und kontemplative Betrachtung der Suche nach dem Selbst in unserer digitalen Ära.

Moritz Piehl

Moritz Piehl ist ein Künstler und Programmierer mit einer Grundausbildung in der Malerei, der heute im erweiterten Bereich der Bildschöpfung tätig ist. Er befasst sich mit popkulturellen Ästhetiken aus Quellen wie Boulevardmagazinen, Reality-TV und Videospielen. Mit Werkzeugen wie 3D-Software und KI reinterpretiert Piehl diese kulturellen Elemente innerhalb digitaler Räume, was eine Neugestaltung und kritische Betrachtung ihrer Narrative ermöglicht.

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Künstler:innen: Mélanie Courtinat, Andy Picci & Moritz Piehl
Kurator:innen: Sabine Himmelsbach & Marlene Wenger