Vernissage: «Virtual Beauty», 07.06.24, 19:00 (.❛ ᴗ ❛.) Sonderöffnungszeiten während der Art Basel: Mo-So, 10:00-18:00 (◕‿◕)
Vernissage: «Virtual Beauty», 07.06.24, 19:00 ( *ˊᵕˋ* ) Sonderöffnungszeiten während der Art Basel: Mo-So, 10:00-18:00 (◕‿◕)
Subash Thebe Limbu, Ladhamba Tayem; Future Continuous, © VH AWARD by Hyundai Motor Group

In Partnerschaft mit dem VH AWARD der Hyundai Motor Group

Ausstellung
10.06.16.06.2024

Der VH AWARD zielt darauf ab, Medienkünstler:innen zu unterstützen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und sich mit dem Kontext Asien auseinandersetzen. Der Preis soll es ihnen ermöglichen, ihre künstlerischen Werke öffentlich zu präsentieren und dabei ein breites Spektrum an Themen anzusprechen. Die Arbeiten des Grand Prix-Preisträgers des 5. VH AWARD und der Finalist:innen zeichnen sich durch einen innovativen Umgang mit Technologie aus; sie alle bringen neue Verbindungen hervor und stellen sich den vordringlichen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit.

Eintritt:
Kostenlos

Während der Art Basel-Woche, vom 10. bis 16. Juni 2024, präsentieren der Grand Prix-Preisträger und die Finalist:innen des 5. VH AWARD ihre Werke auf einer LED-Wand in beeindruckender Grösse auf HEKs Platform.

Die Präsentation umfasst die Arbeiten des Grand Prix-Preisträgers Subash Thebe Limbu und der Finalist:innen Zike He, Riar Rizaldi, Su Hui-Yu und zzyw. Alle Werke setzen sich aktiv mit den vordringlichen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen Asiens und der Zukunft des Kontinents auseinander.

Der VH AWARD würdigt und fördert Künstler:innen am Anfang ihrer Karriere, die sich mit dem Kontext Asien auseinandersetzen. Der Kunstpreis soll Künstler:innen unterstützen, die die Grenzen der audiovisuellen Kunst ausloten, um unser Verständnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herauszufordern.

Der VH AWARD unterstützt die Künstler:innen durch Präsentationsmöglichkeiten auf verschiedenen Kunstplattformen weltweit. Die Werke werden in der Vision Hall der Hyundai Motor Group in Yongin, im Elektra Virtual Museum, auf dem Ars Electronica Festival in Linz, dem Zentrum für visuelle Kunst Objectifs in Singapur und dem Museum MACAN in Jakarta ausgestellt

Der VH AWARD ist Asiens führender Kunstpreis für Medienkünstler:innen mit Potenzial. Seit seiner Gründung im Jahr 2016 unterstützt der VH AWARD vielversprechende künstlerische Positionen, die sich mit dem Kontext Asien und der Zukunft des Kontinents auseinandersetzen. Der Preis dient der Förderung der Schnittstellen von Kunst und Technologie; er will zu kulturübergreifenden Forschungen anregen und Künstler:innen motivieren, unser Verständnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kritisch zu hinterfragen.

Künstler:innenbiografien

Subash Thebe Limbu (geb. 1981, Dharan) ist ein Yakthung-Künstler (Limbu) aus dem Osten Nepals. Er arbeitet in den Medien Sound, Film, Musik, Performance, Malerei und Podcasts. Seine Praxis, für ihn ein Akt des Widerstandes, ist von gesellschaftspolitischen Fragen und Fantastik/Science-Fiction inspiriert. Migration, Klimawandel und indigener oder Adivasi-Futurismus, wie er es nennt, sind wiederkehrende Themen in seiner Arbeit.

Zike He (geb. 1990, Guiyang) ist Medienkünstlerin. In ihrem Werk geht es um persönliche Beobachtungen und Wahrnehmungen von Zeit in einer von Informationsflüssen und Technologien geprägten Welt. Ihre jüngsten Projekte, für die sie spezifische Dateien und Archive erstellt, befassen sich mit Erinnerungen. Sie realisiert sie mithilfe von Recherchen, deren Spektrum von digitalen Räumen oder maschinellem Lernen bis hin zu Intrastrukturen und Deep Time reicht. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Formen, in denen sich diese in unserem Alltag manifestieren.

Riar Rizaldi (geb. 1990, Bandung) ist als Künstler und Filmemacher aktiv. Seine künstlerische Praxis untersucht das Verhältnis zwischen Kapital und Technologie, Weltbilder und die Möglichkeiten der theorieorientierten Fiktion. Er war auf einer Reihe internationaler Filmfestivals vertreten, und seine Arbeiten wurden u.a. im NTT Inter Communication Center, Tokio, dem Centre Pompidou, Paris, und der National Gallery of Indonesia, Jakarta, präsentiert.

Su Hui-Yu (geb. 1976, Taipei) untersucht die Beziehung der Massenmedien und Populärkultur zu den Erinnerungen an den Ausnahmezustand und zur postkolonialen Geschichte Taiwans und Ostasiens. Sein Werk wurde u.a. im Taipei Fine Arts Museum, dem National Taiwan Museum of Fine Arts sowie im Kunstmuseum Bonn ausgestellt. 2017 würdigte das International Film Festival Rotterdam Sus Videoarbeiten mit einer Retrospektive.

zzyw (2017 gegründet) ist ein in New York basiertes Kunst- und Forschungskollektiv. Etabliert wurde es von dem unabhängigen Designer, Medienkünstler und Softwareentwickler Yang Wang (geb. 1989, Zibo) und Zhenzhen Qi (geb. 1983, Urumqi), die in Bereichen der Bildung, Forschung und Technologie aktiv ist. Die Softwareanwendungen, Simulationen und Texte, die das Kollektiv entwickelt, fungieren als Instrumente, um den Einfluss des Digitalen auf Kultur, Politik und Bildung zu untersuchen.

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Künstler:innen: Subash Thebe Limbu, Zike He, Riar Rizaldi, Su Hui-Yu, zzyw.
Kooperationspartner:innen: In Partnerschaft mit dem VH AWARD der Hyundai Motor Group